Gesetz/Vergütung · bundesweit
Primärversorgungssystem: Bund startet Reformprozess
Das Bundesgesundheitsministerium hat einen Dialogprozess für ein Primärversorgungssystem gestartet. Künftig soll in der Regel die Hausarztpraxis erste Anlaufstelle sein, ergänzt um eine telefonische und digitale Ersteinschätzung; Gynäkologie, Augenheilkunde und Zahnmedizin sollen direkt erreichbar bleiben, für die Psychotherapie war das noch offen. Angekündigt waren ein Referentenentwurf bis zum Sommer und ein Kabinettsbeschluss 2026, erste Wirkungen erwartet das Ministerium 2028.
Was heißt das für Käufer und Abgeber? Hausarztpraxen gewinnen als Steuerungsstelle an Gewicht – das kann ihre Attraktivität für Käufer stützen. Bei Facharztpraxen ohne Direktzugang sollten Käufer mögliche Fallzahleffekte einkalkulieren.
- Datum
- 29.01.2026
- Region
- bundesweit
- Branche
- Hausarzt/Allgemeinmedizin
- Thema
- Gesetz/Vergütung
Originalquelle: KBV, Praxisnachrichten (externer Link, öffnet in neuem Fenster)